Worum geht's?

Diese Technik arbeitet mit Abschreckung: Wenn du das unerwünschte Verhalten zeigst, passiert etwas Unangenehmes oder eine Belohnung fällt weg. Die Konsequenz wird im Voraus angekündigt.

Die Idee dahinter

Die Aussicht auf eine unangenehme Folge kann ein Verhalten unwahrscheinlicher machen. Allerdings erzeugt Drohung Druck und kann die Freude an der Veränderung nehmen.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du vereinbarst mit dir: Wenn ich nach 20 Uhr noch Arbeits-E-Mails lese, fällt am Wochenende der Serienabend aus.

Bewegung

Deine Laufgruppe vereinbart: Wer unentschuldigt fehlt, zahlt zwei Euro in die Gruppenkasse.

Rücken

Du vereinbarst mit deiner Partnerin: Wenn du drei Tage keine Übungen gemacht hast, übernimmst du das Bad putzen.

Probier's aus

Wenn du diese Technik nutzt, dann mit kleinen, fairen Konsequenzen, die du selbst gewählt hast. Oft wirkt eine Belohnung für das gewünschte Verhalten besser.

Einordnung

Im Health-Campus-Ansatz setzen wir auf Befähigung statt Druck. Strafen spielen in unseren Kursen keine Rolle – die Technik ist hier der Vollständigkeit halber erklärt.

Offizielle Definition
“Inform that future punishment or removal of reward will be a consequence of performance of an unwanted behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

14.1Verhaltenskosten14.2Bestrafung10.7Selbst gesetzter Anreiz

Weitere Techniken aus „Belohnung und Drohung“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.