Worum geht's?
Nach dem Verhalten gönnst du dir etwas: ein inneres „Das hast du gut gemacht“, eine Tasse Tee in Ruhe, eine Folge deiner Lieblingsserie. Die Belohnung kommt direkt nach der Anstrengung.
Die Idee dahinter
Selbstbelohnung verbindet das Verhalten mit einem guten Gefühl. Gerade weil du sie selbst in der Hand hast, kannst du sie jederzeit einsetzen.
So sieht das im Alltag aus
Stress
Nach einem schwierigen Gespräch, in dem du dich abgegrenzt hast, sagst du dir bewusst: „Das war mutig.“
Bewegung
Nach der Radtour gönnst du dir eine heiße Dusche mit deinem Lieblingsduschgel.
Rücken
Nach den Übungen hakst du den Tag im Kalender ab und nimmst dir fünf Minuten mit einem Kaffee auf dem Balkon.
Unterschätz die Kraft des inneren Lobs nicht. Sprich es bewusst aus, am besten in einem ganzen Satz.
“Prompt self-praise or self-reward if and only if there has been effort and/or progress in performing the behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)
Passt gut zusammen mit
Weitere Techniken aus „Belohnung und Drohung“
- 10.1Materieller Anreiz (Verhalten)
- 10.2Materielle Belohnung (Verhalten)
- 10.3Unspezifische Belohnung
- 10.4Soziale Belohnung
- 10.5Sozialer Anreiz
- 10.6Unspezifischer Anreiz
- 10.7Selbst gesetzter Anreiz
- 10.8Anreiz für das Ergebnis
- 10.9Selbstbelohnung (diese Seite)
- 10.10Belohnung für das Ergebnis
- 10.11Angekündigte Strafe
Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt
In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.
Kurse ansehen →Quellen
- Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.