Worum geht's?
Du probierst das Verhalten aus, bevor es wirklich darauf ankommt – zum Beispiel im Kurs, im Rollenspiel oder zu Hause. So kannst du Fehler machen, ohne dass etwas auf dem Spiel steht.
Die Idee dahinter
Was geübt ist, klappt unter Druck besser. Wiederholtes Üben baut Sicherheit und Können auf und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
So sieht das im Alltag aus
Stress
Im Kurs übst du im Rollenspiel, eine Zusatzaufgabe freundlich, aber klar abzulehnen.
Bewegung
Bevor du auf der Straße fährst, übst du das Schalten und Bremsen mit dem neuen E-Bike auf einem ruhigen Platz.
Rücken
Du übst die Hebetechnik mit einer leeren Kiste, bevor du den nächsten Umzugskarton trägst.
Üb eine schwierige Situation fünfmal im Kopf und einmal laut – zum Beispiel vor dem Spiegel oder mit einer vertrauten Person.
“Prompt practice or rehearsal of the performance of the behavior one or more times in a context or at a time when performance may not be necessary”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)
Passt gut zusammen mit
Weitere Techniken aus „Wiederholung und Ersatz“
- 8.1Üben und Proben (diese Seite)
- 8.2Verhalten ersetzen
- 8.3Gewohnheiten aufbauen
- 8.4Gewohnheiten umkehren
- 8.5Überkorrektur
- 8.6Verhalten übertragen (Generalisierung)
- 8.7Gestufte Aufgaben
Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt
In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.
Kurse ansehen →Quellen
- Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.