Worum geht's?

Diese Technik nutzt klassische Konditionierung: Ein neutraler Reiz (ein bestimmtes Lied, ein Duft) tritt wiederholt zusammen mit einem Reiz auf, der schon eine Reaktion hervorruft. Irgendwann löst der neutrale Reiz die Reaktion allein aus.

Die Idee dahinter

Unser Gehirn verknüpft Dinge, die oft gemeinsam auftreten. Das lässt sich nutzen, um Entspannung oder Aktivität gezielt an bestimmte Signale zu koppeln.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du verbindest jede Entspannungsübung mit demselben Duft. Nach einigen Wochen kann schon der Duft allein ein Gefühl von Ruhe anstoßen.

Bewegung

Du hörst eine bestimmte Playlist nur beim Training – bald macht sie dich schon beim ersten Takt bereit für Bewegung.

Rücken

Du verbindest ein bestimmtes Handtuch oder Kissen mit deinen Mobilisationsübungen. Allein das Hinlegen löst bald die gewohnte Übungsfolge aus.

Probier's aus

Wähle ein Signal, das du nur in dieser einen Situation verwendest. Je exklusiver die Verknüpfung, desto stärker wird sie.

Offizielle Definition
“Present a neutral stimulus jointly with a stimulus that already elicits the behavior repeatedly”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

7.1Erinnerungshilfen und Auslöser8.3Gewohnheiten aufbauen7.2Signal für Belohnung

Weitere Techniken aus „Verknüpfungen“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.