Worum geht's?

Statt ein Verhalten einfach wegzulassen, setzt du etwas anderes an seine Stelle. Das hinterlässt keine Lücke, die das alte Verhalten wieder füllen könnte.

Die Idee dahinter

Ein Verhalten ersatzlos zu streichen, ist schwer. Einen Ersatz zu haben, gibt dir etwas zu tun, wenn der alte Impuls kommt.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Statt zum Handy zu greifen, wenn du dich gestresst fühlst, stehst du auf und holst dir ein Glas Wasser.

Bewegung

Statt mit dem Aufzug fährst du die zwei Stockwerke mit der Treppe.

Rücken

Statt in der Mittagspause sitzend zu essen und dann weiterzusitzen, gehst du nach dem Essen zehn Minuten um den Block.

Probier's aus

Überlege dir für dein altes Verhalten einen Ersatz, der ungefähr gleich viel Zeit braucht und genauso leicht zu erreichen ist.

Offizielle Definition
“Prompt substitution of the unwanted behavior with a wanted or neutral behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

8.4Gewohnheiten umkehren14.8Alternatives Verhalten belohnen12.4Ablenkung

Weitere Techniken aus „Wiederholung und Ersatz“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.