Worum geht's?

Du nutzt kurze, ermutigende Sätze, um dich durch das Verhalten zu begleiten: „Ich schaffe das“, „Ein Schritt nach dem anderen“, „Ruhig bleiben“. Das kann laut oder still passieren.

Die Idee dahinter

Unsere inneren Sätze beeinflussen, wie wir uns fühlen und was wir tun. Hilfreiche Selbstgespräche können Zweifel dämpfen und die Konzentration auf das Wesentliche lenken.

So sieht das im Alltag aus

Stress

In einer hektischen Situation sagst du dir innerlich: „Eins nach dem anderen. Ich muss nicht alles gleichzeitig lösen.“

Bewegung

Am letzten Anstieg der Radtour sagst du dir: „Nur noch bis zur Kurve – dann ist es geschafft.“

Rücken

Bei einer neuen Übung sagst du dir: „Mein Rücken ist stark. Ich darf mich bewegen.“

Probier's aus

Leg dir einen persönlichen Mutmach-Satz zurecht: kurz, positiv, in der Ich-Form. Übe ihn, bevor du ihn in schwierigen Momenten brauchst.

Offizielle Definition
“Prompt positive self-talk (aloud or silently) before and during the behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

13.2Umdeuten (Framing/Reframing)15.1Zuspruch zur eigenen Fähigkeit10.9Selbstbelohnung

Weitere Techniken aus „Selbstvertrauen“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.
  2. Kaluza, G. (2023). Stressbewältigung: Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsförderung (5. Aufl.). Springer.