Worum geht's?
Nach einer festgelegten Zeit prüfst du – allein oder mit jemandem zusammen –, wie gut dein Verhaltensziel funktioniert. War es zu groß? Zu klein? Passt die Strategie? Dann wird das Ziel angepasst, egal ob du es erreicht hast oder nicht.
Die Idee dahinter
Ziele sind Werkzeuge, keine Urteile. Ein Ziel, das dauerhaft verfehlt wird, frustriert; eines, das mühelos klappt, fordert nicht mehr. Regelmäßiges Nachjustieren hält die Anforderung im Bereich „machbar, aber fordernd“.
So sieht das im Alltag aus
Stress
Nach zwei Wochen merkst du: Täglich 20 Minuten Entspannung klappen nicht. Du passt an auf zehn Minuten an fünf Tagen.
Bewegung
Drei Radtage pro Woche laufen problemlos. Du erhöhst auf vier.
Rücken
Die Übungen am Morgen gehen im Schichtdienst unter. Gemeinsam mit der Kursleitung legst du ein zweites Zeitfenster für Spätschichten fest.
Trag dir einen festen Termin für den Rückblick ein, zum Beispiel jeden Sonntagabend. Frag dich: Was hat geklappt? Was nicht? Was ändere ich nächste Woche?
“Review behavior goal(s) jointly with the person and consider modifying goal(s) or behavior change strategy”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)
Passt gut zusammen mit
Weitere Techniken aus „Ziele und Planung“
- 1.1Verhaltensziel setzen
- 1.2Problemlösen
- 1.3Ergebnisziel setzen
- 1.4Handlungsplanung
- 1.5Verhaltensziele überprüfen (diese Seite)
- 1.6Abweichung zwischen Verhalten und Ziel aufzeigen
- 1.7Ergebnisziele überprüfen
- 1.8Verhaltensvertrag
- 1.9Selbstverpflichtung
Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt
In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.
Kurse ansehen →Quellen
- Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.