Worum geht's?

Ein Verhaltensvertrag ist eine schriftliche Vereinbarung: Was genau wirst du tun, ab wann, wie oft? Du unterschreibst ihn, und eine zweite Person – Partnerin, Freund, Kursleitung – unterschreibt als Zeugin.

Die Idee dahinter

Was schriftlich festgehalten und von jemandem bezeugt wurde, fühlt sich verbindlicher an als ein bloßer Gedanke. Der Vertrag macht dein Vorhaben öffentlich und damit schwerer zu übergehen.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du vereinbarst schriftlich mit deinem Partner: „Mittwochabend ist handyfreier Abend.“ Beide unterschreiben.

Bewegung

Du und deine Kollegin setzt einen kurzen Vertrag auf: Jeden Dienstag Mittagspause mit 20 Minuten Spaziergang.

Rücken

Am Ende des Rückenkurses schreibst du auf, welche zwei Übungen du dreimal pro Woche weitermachst, und lässt die Kursleitung gegenzeichnen.

Probier's aus

Halte den Vertrag kurz: ein Verhalten, ein Zeitraum, zwei Unterschriften. Häng ihn dorthin, wo du ihn täglich siehst.

Offizielle Definition
“Create a written specification of the behavior to be performed, agreed on by the person, and witnessed by another”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

1.9Selbstverpflichtung1.1Verhaltensziel setzen3.1Soziale Unterstützung (allgemein)

Weitere Techniken aus „Ziele und Planung“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.