Worum geht's?
Wie bei den Verhaltenszielen wird auch das Ergebnisziel regelmäßig überprüft: Bist du dem Ergebnis nähergekommen? Ist es noch das richtige Ziel? Je nach Stand wird es angepasst, verschoben oder durch ein neues ersetzt.
Die Idee dahinter
Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab, die du nicht alle steuerst. Wer sie regelmäßig realistisch einordnet, bleibt motiviert und verhindert, dass ein starres Ziel zur Enttäuschung wird.
So sieht das im Alltag aus
Stress
Dein Ziel war, nachts durchzuschlafen. Du wachst noch auf, schläfst aber schneller wieder ein. Du formulierst das Ziel neu: „nach dem Aufwachen innerhalb von 15 Minuten wieder einschlafen“.
Bewegung
Die 5 Kilometer schaffst du schon nach sechs statt zwölf Wochen. Neues Ziel: 5 Kilometer in unter 35 Minuten.
Rücken
Das Ziel „komplett schmerzfrei“ erweist sich als unrealistisch. Du stellst um auf „wieder alle Alltagsaktivitäten machen können“.
Plane alle vier bis sechs Wochen einen Ergebnis-Check ein. Frag dich nicht nur „Erreicht?“, sondern auch „Will ich das noch?“.
“Review outcome goal(s) jointly with the person and consider modifying goal(s) in light of achievement”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)
Passt gut zusammen mit
Weitere Techniken aus „Ziele und Planung“
- 1.1Verhaltensziel setzen
- 1.2Problemlösen
- 1.3Ergebnisziel setzen
- 1.4Handlungsplanung
- 1.5Verhaltensziele überprüfen
- 1.6Abweichung zwischen Verhalten und Ziel aufzeigen
- 1.7Ergebnisziele überprüfen (diese Seite)
- 1.8Verhaltensvertrag
- 1.9Selbstverpflichtung
Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt
In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.
Kurse ansehen →Quellen
- Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.