Worum geht's?

Wenn ein unerwünschter Impuls auftaucht, richtest du deine Aufmerksamkeit gezielt auf etwas anderes: ein Gespräch, eine kurze Aufgabe, Musik, einen Gang nach draußen.

Die Idee dahinter

Impulse sind oft kurzlebig. Wer die ersten Minuten überbrückt, merkt, dass der Drang nachlässt.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Wenn das Grübeln abends losgeht, hörst du einen Podcast oder löst ein Kreuzworträtsel.

Bewegung

Wenn du dich beim Joggen nach Aufhören sehnst, konzentrierst du dich auf deine Lieblingsmusik oder die Umgebung.

Rücken

Wenn bei längeren Autofahrten die Unruhe im Rücken kommt, hörst du ein Hörbuch und planst den nächsten Rastplatz für eine kurze Bewegungspause.

Probier's aus

Leg dir eine kleine Ablenkungs-Liste an: drei Dinge, die du in zwei Minuten starten kannst, wenn der Impuls kommt.

Offizielle Definition
“Advise or arrange to use an alternative focus for attention to avoid triggers for unwanted behaviour”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

8.2Verhalten ersetzen11.2Negative Gefühle reduzieren12.3Auslöser meiden oder reduzieren

Weitere Techniken aus „Umfeld und Auslöser“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.
  2. Kaluza, G. (2023). Stressbewältigung: Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsförderung (5. Aufl.). Springer.