Worum geht's?

Manchmal steht einem Verhalten etwas Unangenehmes im Weg: ein kalter, dunkler Kellerraum für das Training, eine nervige Kollegin in der Kaffeeküche. Diese Technik räumt solche Hindernisse aus dem Weg.

Die Idee dahinter

Wenn der Weg zum gewünschten Verhalten angenehmer wird, fällt es leichter, ihn zu gehen.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du schaltest die Benachrichtigungstöne auf dem Handy aus, die dich bei jeder Entspannungsübung aufschrecken.

Bewegung

Du kaufst dir eine gute Regenjacke, damit Nieselregen kein Grund mehr ist, das Rad stehen zu lassen.

Rücken

Du tauschst die harte, rutschige Übungsmatte gegen eine rutschfeste, dickere, damit die Übungen am Boden angenehm sind.

Probier's aus

Überlege, was dich an deinem Vorhaben nervt oder abschreckt – oft ist es eine Kleinigkeit, die sich leicht ändern lässt.

Offizielle Definition
“Advise or arrange for the removal of an aversive stimulus to facilitate behavior change”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

12.1Räumliche Umgebung umgestalten1.2Problemlösen12.5Hilfsmittel in die Umgebung bringen

Weitere Techniken aus „Verknüpfungen“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.