Worum geht's?

Beim sozialen Vergleich wird dir gezeigt, wie andere es machen: Wie viel bewegen sich Menschen in deinem Alter? Wie oft machen deine Kolleg:innen Pause? Das dient als Orientierung oder Ansporn.

Die Idee dahinter

Der Vergleich mit anderen kann motivieren und zeigen, was realistisch ist. Er kann aber auch entmutigen, wenn die Vergleichsgruppe unerreichbar scheint – deshalb ist die Wahl der Vergleichsgruppe entscheidend.

So sieht das im Alltag aus

Stress

In der Kursgruppe tauscht ihr aus, wie viele Pausen jede:r pro Tag macht – du merkst, dass du mit null Pausen deutlich unter dem Schnitt liegst.

Bewegung

Deine Schrittzähler-App zeigt dir den Durchschnitt deiner Freundesgruppe.

Rücken

Du erfährst, dass die meisten Teilnehmenden im Kurs ihre Übungen drei- bis viermal pro Woche machen.

Probier's aus

Vergleich dich am besten mit Menschen, die ungefähr da stehen, wo du stehst – oder mit deinem eigenen Stand von vor vier Wochen.

Einordnung

Sozialer Vergleich kann Druck erzeugen. Wenn er dich eher entmutigt, ist der Vergleich mit dir selbst die bessere Wahl.

Offizielle Definition
“Draw attention to others' performance to allow comparison with the person's own performance”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

6.3Informationen über die Zustimmung anderer2.2Rückmeldung zum Verhalten15.3An frühere Erfolge denken

Weitere Techniken aus „Verhalten vergleichen“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.