Worum geht's?

Neben körperlichen Folgen hat Verhalten auch emotionale Auswirkungen. Diese Technik vermittelt Wissen darüber, zum Beispiel, dass Bewegung die Stimmung heben kann oder dass dauerhafter Schlafmangel reizbarer macht.

Die Idee dahinter

Gefühle sind oft der direkteste Antrieb für Verhalten. Wer weiß, dass sich ein Verhalten gut anfühlen kann, ist eher bereit, es auszuprobieren.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du erfährst, dass regelmäßige Erholungsphasen die Reizbarkeit senken und die Konzentrationsfähigkeit verbessern können.

Bewegung

Du lernst, dass Bewegung depressive Symptome und Ängstlichkeit verringern kann – oft schon bei moderater Intensität.

Rücken

Du erfährst, dass die Sorge, sich bei Bewegung zu verletzen, bei Rückenschmerzen oft stärker einschränkt als der Schmerz selbst – und dass gute Bewegungserfahrungen diese Sorge verringern können.

Probier's aus

Achte bei deinem nächsten Versuch bewusst auf die Stimmung danach. So wird aus fremdem Wissen eine eigene Erfahrung.

Offizielle Definition
“Provide information about emotional consequences of performing the behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

5.4Gefühle nach dem Verhalten beobachten5.1Informationen über Gesundheitsfolgen11.2Negative Gefühle reduzieren

Weitere Techniken aus „Natürliche Folgen“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.
  2. Bull, F. C., Al-Ansari, S. S., Biddle, S., et al. (2020). World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour. British Journal of Sports Medicine, 54(24), 1451–1462.
  3. Crombez, G., Vlaeyen, J. W. S., Heuts, P. H. T. G., & Lysens, R. (1999). Pain-related fear is more disabling than pain itself: Evidence on the role of pain-related fear in chronic back pain disability. Pain, 80(1–2), 329–339.