Worum geht's?
Verhalten wirkt über dich hinaus: auf deine Familie, dein Team, deine Finanzen oder das Klima. Diese Technik zeigt dir diese Folgen auf – zum Beispiel, dass Radfahren statt Autofahren auch CO₂ spart, oder dass deine Gereiztheit im Stress auch dein Umfeld belastet.
Die Idee dahinter
Viele Menschen sind stärker motiviert, wenn nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch andere Menschen oder Werte betroffen sind, die ihnen wichtig sind.
So sieht das im Alltag aus
Stress
Du wirst dir bewusst, dass deine Anspannung nach der Arbeit auch die Stimmung beim Abendessen mit der Familie prägt.
Bewegung
Du erfährst, dass der tägliche Arbeitsweg mit dem Rad Spritkosten spart und die Luft in deiner Straße entlastet.
Rücken
Du merkst, dass du durch regelmäßiges Training wieder mit deinen Kindern auf dem Boden spielen oder beim Umzug von Freund:innen helfen kannst.
Überlege, für wen außer dir sich deine Veränderung noch lohnt. Dieser zweite Grund trägt oft durch Phasen, in denen dein eigener Grund nicht reicht.
“Provide information about social and environmental consequences of performing the behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)
Passt gut zusammen mit
Weitere Techniken aus „Natürliche Folgen“
- 5.1Informationen über Gesundheitsfolgen
- 5.2Folgen spürbar machen
- 5.3Informationen über soziale und ökologische Folgen (diese Seite)
- 5.4Gefühle nach dem Verhalten beobachten
- 5.5Vorweggenommenes Bedauern
- 5.6Informationen über emotionale Folgen
Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt
In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.
Kurse ansehen →Quellen
- Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.