Worum geht's?

Jedes Verhalten hat Auslöser: eine Uhrzeit, ein Ort, eine Stimmung, eine Person. Wer diese Auslöser kennt, kann gezielt eingreifen. Oft hilft dabei ein Tagebuch, in dem du festhältst, was direkt vor dem Verhalten passiert ist.

Die Idee dahinter

Viel Verhalten läuft automatisch ab. Wenn du die Auslöser erkennst, kannst du vorbeugen, anders reagieren oder die Situation verändern, bevor das alte Muster startet.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du stellst fest, dass du immer dann gereizt reagierst, wenn du vor dem Mittag nichts gegessen hast und mehrere Anfragen gleichzeitig reinkommen.

Bewegung

Dein Tagebuch zeigt: Wenn du nach der Arbeit erst aufs Sofa gehst, fällt das Training fast immer aus.

Rücken

Du bemerkst, dass sich dein Rücken vor allem nach langen Autofahrten ohne Pause meldet.

Probier's aus

Führe eine Woche lang ein kurzes Auslöser-Protokoll: Was war direkt davor? Wo war ich? Wie ging es mir? Nach sieben Tagen erkennst du meist ein Muster.

Offizielle Definition
“Provide information about antecedents that reliably predict performance of the behaviour”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

1.2Problemlösen12.3Auslöser meiden oder reduzieren2.3Selbstbeobachtung des Verhaltens7.1Erinnerungshilfen und Auslöser

Weiterlesen im Wissenshub

Weitere Techniken aus „Wissen aufbauen“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.