Worum geht's?

Du siehst, wie es anderen ergeht, wenn sie ein Verhalten zeigen: Sie werden gelobt, fühlen sich besser oder erleben Nachteile. Das kann im Alltag, in der Gruppe oder in Geschichten und Videos passieren.

Die Idee dahinter

Wir lernen nicht nur aus eigenen Erfahrungen, sondern auch aus denen anderer. Dieses Lernen am Modell spart Umwege und kann Mut machen.

So sieht das im Alltag aus

Stress

Du erlebst mit, wie eine Kollegin sich abgrenzt, ihre Überstunden reduziert – und trotzdem geschätzt wird.

Bewegung

Ein Freund erzählt, wie viel fitter er sich fühlt, seit er mit dem Rad zur Arbeit fährt.

Rücken

In der Kursgruppe berichtet eine Teilnehmerin, dass sie dank der Übungen wieder schmerzarm im Garten arbeiten kann.

Probier's aus

Such gezielt nach Menschen, die das geschafft haben, was du dir vornimmst, und frag sie, was sich für sie verändert hat.

Offizielle Definition
“Prompt observation of the consequences (including rewards and punishments) for others when they perform the behavior”
BCT Taxonomy v1, Michie et al. (2013)

Passt gut zusammen mit

6.1Vormachen (Demonstration)6.2Sozialer Vergleich3.1Soziale Unterstützung (allgemein)

Weitere Techniken aus „Lernen in der Vorstellung“

Verhaltensänderung, die im Alltag ankommt

In den Kursen von HEALTH CAMPUS setzen wir viele dieser Techniken gezielt ein – in der Gruppe, Schritt für Schritt und mit Blick auf deinen Alltag. Zu Stress, Bewegung und Rückengesundheit.

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Quellen

  1. Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95.
  2. Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191–215.